Stevns Klint

og Slot Vallø

Wie gestern ja schon angekündigt, sollte es heute zu Stevns Klint gehen. Da das nicht direkt in Kopenhagen liegt, sind wir mit dem Auto gefahren, so dass wir auch auf der Strecke noch ein paar schöne Aussichten mitnehmen konnten.

Route

Den ersten Stop legten wir ein, als sich ein Parkplatz direkt an der Ostsee dazu anbot. Das war in Strøby Engede am Kystensvej. Sehr schöne Gegend, in der man mal Urlaub machen könnte.

Nach diesen sonnigen Aussichten ging es dann schnell  (bzw. nicht schnell, da zu schnelles Fahren in Dänemark teuer ist; auch wenn man den Betrag durch 7 teilt, um auf € zu kommen) nach Stevns Klint, wo sich eine Kalksteinsteilküste gebildet hat, die der auf Rügen ähnlich ist.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher nach Vallø gemacht. Das Schloss ist nicht touristisch erschlossen, aber der Park rundherum kann genutzt werden.

Das war’s dann für heute und vielleicht auch insgesamt, denn nächsten Samstag fahren wir zurück nach Deutschland. Aber eine kleine Zugabe gibt es noch. Ich habe ja die letzten Male immer wieder über die Unzulänglichkeiten der Handykameras geschimpft. Heute gibt es nichts zu meckern – alle Photos sind scharf. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich seit ich Pharmazie studiere ein gesteigertes Interesse an Pflanzen habe. Also habe ich heute auch ein paar Aufnhamen von Blühendem gemacht – das Handy hat einen Makromodus. Dafür, dass die Aufnahmen ohne spezielles Objektiv geschossen wurden, finde ich sie ordentlich. Die Miesmuschel oben ist auch eine solche Aufnahme. Hier nun noch einige höhere und eine niedere Pflanze.

Kongelige kronjuvelerne…

… og Camera obscura

Heute ging’s zum Schloss Rosenborg, einem Lustschloss der dänischen Königsfamilie aus dem frühen 17. Jh.

Es ist heutzutage nicht mehr bewohnt und kann besichtigt werden. Neben den einzelnen Räumen, in denen diverse Gemälde, Einrichtungsgegenstände, Geschirr und alles mögliche Andere zu sehen ist, findet sich im Keller die Schatzkammer, in der sehr viel über die Jahre gesammelte Kunst ausgestellt ist (sowie Wein von 1615).

Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug und vieles Ausgestellte ist umwerfend. Leider hat das Photographieren heute so gar nicht gut funktioniert. Sehr viele Photos waren so schlecht, dass ich sie gleich gelöscht habe. Auch die übrigen sind oft von, sagen wir mal suboptimaler, Qualität.

Es lohnt sich auf jeden Fall, Rosenborg zu besichtigen, wenn man mal in der Nähe ist. Der Eintritt ist moderat, insbesondere für Studenten  (60 DKK – ca. 8 €, für Normalbürger 13 €), man hat allerdings meist maximal 4 Stunden Zeit, da nur von 10 – 14 Uhr geöffnet ist.

Nun denn, in Anlehnung an Type 0 Negative’s Album ihrer größten Hits, hier The Least Worst Of Rosenborg(innenaufnahmen).

Zunächst sieht man das Schloss natürlich von außen. Hier kann man sich über mangelnde Qualität der Aufnahmen nicht beschweren.

Auf dem Gelände kann man dann entweder zuerst ins Schloss selbst gehen, oder zunächst die Schatzkammer besichtigen, was wir getan haben. Wie gesagt, die Austellungsstücke waren zum Teil überwältigend. Die Elfenbeinarbeiten waren beeindruckend filigran gearbeitet. Gerade davon habe ich aber kaum (präsentablen) Photos, da das Weiß vor dem schwarzen Hintergrund absolut überbelichtete Bilder ergeben hat, auf denen man die kleinen Details gerade nicht erkennt.

Nach der Besichtigung der Schätze ging es dann ins eigentliche Schloss. Leider sind sehr viele Photos nicht gut geworden wegen der schwierigen Lichtverhältnisse und überforderten Kamera. Außerdem war das Problem wie bei Christiansborg, dass man die Räume so schlecht einfangen kann, ohne ein entsprechendes Objektiv zu haben.

Auf dem Rückweg sind wir auch noch am Staatstheater vorbeigekommen, das ebenfalls ein imposantes Bauwerk ist.

Das war’s für heute. Sollte das Wetter mitspielen, gibt es morgen auch mal Landschaftsaufnahmen von Stevns Klint. Soll einer der schönsten Orte Dänemarks sein (persönliche Meinung unseres Betreuers). Ich bin mal gespannt.

Jeg kan se døde…

… dyrer

Heute waren wir früher mit der Arbeit fertig, so dass wir kurzentschlossen das Zoologisk Museum aufsuchten. DIE Attraktion, meinen zumindest die Marketingleute, ist ein erst kürzlich entdecktes und ausgegrabenes Skelett eines Diplodocus (kennt man, diese Dinosaurier mit langem Hals – zumindest eine von verschiedenen Arten). Der größte Dinosauerier (ist das dann ein Deinotatosaurier?) in Europa, genannt Misty. Meiner Meinung nach sind viele andere Ausstellungsstücke zwar vielleicht weniger exklusiv, aber doch interessanter. Nunja, Sex sells, aber wenn das aus diversen Gründen nicht möglich ist, Dino sells.

Man kennt es ja schon. Ich habe nur mein Handy, die Beleuchtung ist nicht ideal, dementsprechend sind die Photos. Ein paar sind aber doch ganz gut geworden.

Das war’s dann für heute. Am Wochenende geht es vermutlich weiter.

Ach, eins noch:

Rhoa? Das Schild sagt Dodo.
Rhoa? Das Schild sagt Dodo.

Gamle hoveder…

… og nøgne mennesker

 Wie aus dem Titel :P und der gestrigen Ankündigung hervorgeht, gibt es heute jede Menge Bilder aus Den Ny Carlsberg Glyptotek. Außenaufnahmen finden sich auch im gestrigen Beitrag. Zum Glück, denn heute morgen hat es erstmal geschneit. Natürlich ist es zu warm für Schnee, so dass der Effekt einfach nur unangenehm war.

Im Innern der sonntags kostenlosen Glyptothek (sonst 75 DKK, also ca. 11 €, unter 18 Jahren frei – es lohnt sich also auch an anderen Tagen, dann ist wahrscheinlich auch weniger los).

Zunächst gelangt man in den Wintergarten der Glyptothek, mit sehr schönen Palmen und einer ansehnlichen Kuppel sowie vereinzelten Skulpturen.

Im nächsten Raum fanden sich eine Menge hauptsächlich griechischer Skulpturen, darunter auch zwei, die in ihrer ursprünglichen Farbenpracht wiederhergestellt worden sind.

Von dort ging es ins alte Ägypten. Eie Auswahl der sehr vielen Ausstellungsstücke folgt sogleich:

Nach den Ägyptern ging es weiter in einen wie ein Tempel gestalteten Raum, in dem viele Statuen, die meisten allerdings ohne Beschriftung, stehen.

Gleich um die Ecke hing ein etruskisches Gemälde. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, davon gibt es nicht viele.

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Leider war die Bildbeschreibung spärlich (etruskische Malerei). Da ich der etruskischen Schrift nicht mächtig bin, das ganze aber dem Griechischen ähnlich ist, komme ich bei der Figur rechts auf “Phedsu”. Ein Recherche ergab, dass es sich vermutlich um Phersu handelt, über den nicht sehr viel bekannt ist. Zudem scheint es sich bei dem Bildnis um eine Kopie des Originals in der Nekropole von Monterozzi zu handeln.

Es fanden sich darüber hinaus noch einige schöne Statuen, von denen ich hier eine Auswahl zeige. Auch einzelne Köpfe von bekannten Griechen standen in Mengen herum, sind aber weniger besonders hübsch als von Interesse für Susanne, falls sie mal wieder ein Bild für den Unterricht braucht. Daher tauchen sie hier nicht auf.

Wem das noch nicht genug ist, der mag mich in die zweite Etage begleiten, in der ich allerdings nur recht wenig photographiert habe, da es meist Gemälde waren, die mich nicht besonders interessierte (kein mythologischer Inhalt und nicht aus anderen Gründen umwerfend)

 

Wenn man im Internet nach der Glyptotek sucht, findet man noch einiges mehr an Bildern. Auch ich habe nicht alle – man glaubt es kaum – Photos hier hochgeladen. Manche bereichen waren wegen Renovierung geschlossen, so dass wir uns die Nasothek (ja, da gibt es eine Sammlung von Nasen, sozusagen das Gegenstück zu den sonstigen Sammlungen antiker Skulpturen, denen ja die Nasen oft fehlen).

Nach dem Besuch der Glyptothek waren wir im Fisketorvet essen. Dort entdeckten wir dann noch dieses Kunstwerk.

Sodele, das war’s für dieses Wochenende. Ich hoffe, ihr verzeiht mir die vielen Bilder von alten Köpfen und nackten Menschen.

Slot Christiansborg

og mængde mere.

Zwei Dinge koinzidieren: Wochenende und schönes Wetter. Also lohnt sich mal wieder eine Tour durch Kopenhagen. Heute standen Schloss Christiansborg (ja, würde ich auch nehmen) und die nähere Umgebung auf dem Programm.

Auf dem Weg vom HBF zum Schloss kommt man zunächst an der Neuen Carlsberg Glyptothek vorbei. Dies ist kein Museum für antike Bierbraukunst, wie der Name vielleicht suggerieren könnte. Mehr dazu morgen, wenn sie eingehender untersucht worden sein wird. Da morgen aber das Wetter schlecht sein soll, gibt es hier schon mal ein paar Photos der Glyptothek von außen.

Den Turm von Schloss Christiansborg sieht man schon von weitem, Zu meiner Überraschung und Freude kann man ihn seit 2014 auch besichtigen und muss nicht einmal dafür bezahlen. Großartig. Zunächst gelangt man nach 2 Aufzugfahrten in eine Kammer, in der noch alte Gipsentwürfe für Pfeiler und Modelle vom Gebäude stehen – das Schloss in seiner heutigen Form ist recht jung, da die Dänen es offensichtlich gerne angezündet haben. Versehentlich, sagt man. Das letzte mal haben sie es 1884 in Brand gesetzt – offensichtlich hilft es, dass man vom Heizen mit offenem Feuer abgekommen ist. Das Risiko, das von dänischer Elektroinstallationskunst ausgeht, ist offenbar geringer, als ich annehme. Gut für die Dänen.

Eigentlich waren wir zuvor noch in der Holmens Kirke, die speziell von der Marine genutzt wird. Sie ist offensichtlich nicht so der Touristenmagnet, obwohl sie sehr schön ist, wenn auch nicht besonders groß. Insbesondere Kanzel und Altar sind sehenswert (Altar wird nachgereicht). Auf dem kurzen Weg zur Kirche gab es noch das Gebäude der alten Börse zu sehen.

Anschließend ging es dann zurück zum Schloss Christiansborg, das einerseits Sitz des Parlaments ist, aber auch die königlichen Empfangsräume beeinhaltet sowie den obersten Gerichtshof. Mit einem Kombiticket für Studenten kommt man zum Preis von 100 DKK (Studenten) bzw. 120 DKK, also 13 – 18 € oder so, in die königlichen Räume, die Ruinen und den Stall. Zunächst Bilder aus den Empfangsräumen – ich werde nicht jedes mit einer Beschreibung versehen. Voilà, den stort galleri:

 

Von dort setzten wir den Rundgang mit den Ruinen fort.Bilder gibt es kaum, da es sich hauptsächlich um die Fundamente handelt und alles eher dunkel ist. Da man nur ohne Blitz photographieren durfte, sind viele Photos eher schlecht.

 

Danach ging es zu den königlichen Ställen, die früher einmal 250 Pferde beherbergt haben. Jetzt sind es nur noch ca. 15, die jeden Tag auf dem Reitplatz ausgeritten werden oder zu besonderen Anlässen die Kutschen ziehen. Diese stehen in einem Nebenraum und sind in vielen Fällen noch in Gebrauch, aber eben nur zu besonderen Anlässen.

 

Nachdem wir auf Christiansborg alles gesehen hatten, sind wir weiter zum sogenannten Runden Turm gelaufen. Das ist ein runder Turm (Ach?), in dem oben ein Observatorium zu finden ist und der früher einmal den Zugang zur Universitätsbibliothek darstellte. Statt einer Treppe hat er innen eine schiefe Ebene, über die früher Pferdewagen gezogen wurden, um die Bücher zu transportieren. Der Turm ist direkt an eine Kirche (Trinitas) angebaut, in deren oberen Geschoss sich früher die besagte Bibliothek befand.

Abschließend stand ein Besuch von Nyhavn auf dem Programm. Es is, wie der Name sagt, ein Hafen, und war früher das Rotlichtviertel von Kopenhagen. Außerdem hatte Hans Christian Andersen hier sein Lager aufgeschlagen. Man kann ja auch nicht immer nur Märchen schreiben.

Zurück ging es mit dem Wasserbus, weil er gerade da war. Dabei sind wir auch am neuen Anbau der Nationalbibliothek vorbeigekommen, die auch Den sorte Diamant (Der schwarze Diamant) genannt wird.

Das war’s für heute, morgen gibt es Bilder aus der Glyptothek und mal schauen was noch.

Nur 2 Bilder von Fisch

Wir waren nach der Arbeit noch in einem Einkaufszentrum, das sich Fisketorvet (Fischplatz) nennt, vermutlich nach einem Platz in der Nähe, denn auch die Bahnstation heißt so.

Den Fisch aus dem Namen fand man da in diversen Ausführungen als Dekoration. Besonders beeindruckend ein riesiger HeRing.

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Ein Ring aus Heringen. Sehr beeindruckend.
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Und noch mal aus einer anderen Perspektive.

 

Spontan besøg i byen

Da das Wetter heute extrem gut war, haben wir uns entschieden, nach der Arbeit noch in die Innenstadt zu fahren. Also auf in die nächste S-Bahn und zum Kopenhagener HBF. Leider war diese Entscheidung spontan, so dass ich nur mein “Telefonierhandy” dabei hatte, das in Sachen Bildqualität das Smartphone ohne ins Schwitzen zu geraten weit unterbietet. Immerhin dürften die Ladezeiten auch bei Personen mit langsamer Internetverbindung recht schnell sein :D.

In direkter Nachbarschaft befindet sich der Tivoli, ein Freizeitpark, der allerdings erst ab April geöffnet ist. Sieht aber aber auch von außen dekorativ aus.

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Ein Gebäude des Tivoli.
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Eingang des Tivoli zu fortgeschrittener Stunde… naja, zumindest die Dunkelheit war vorangeschritten.

Ein paar Meter weiter steht das beeindruckende Rathaus. Hier, speziell für Beate, also ein paar Bilder des Rathauses. Nadine hat noch bessere gemacht, die ich bei Gelegenheit hochladen werde.

Rund um das Rathaus gab es noch mehr Sehenswertes, so z.B. dieses Gebäude…

26022015269… oder auch einen schönen Brunnen (den Drachenbrunnen)…

… noch mehr Drachen…

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Drachen auf einer Balustrade am Rathauses.

… und dieses interessante Gebäude mit einem imposanten Thermometer.

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Ganz links an der Hauskante ist das Thermometer.

Die Lage ist nicht ganz verkehrsberuhigt.

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Die Blechlawine wartet darauf, losrollen zu dürfen. Vermutlich, weil sich nicht mal eine Naturgewalt die Bußgelder für eine überfahrene Ampel in Dänemark leisten können.

Auch Dänemarks Bruder Grimm, Hans Christian Andersen, wurde hier verewigt:

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Hans Christian Andersen. Überlebensgroß, auf den Tivoli blickend.

Viele Pubs befinden sich auch nur ein paar Schritte entfernt, hier nur als Beispiel ein English Pub; aber auch Irish und Scottisch wären in Laufnähe.

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English Pub, Old.

Auch einen gut sortierten Comicladen findet man unweit; wenn man auf dem Weg dahin aus Unkenntnis der genauen geographischen Verhältnisse einen Umweg macht, kommt man an einem hübschen kleinen Park vorbei (Ørstedsparken).

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Blick auf den Ørstedspark. Die Bronze unten zeigt Ringer, glaube ich. Ich habe es nicht genauer untersucht, falls es KEINE Ringer sind.

Nachdem ich in Dänemark zum ersten Mal auch Life und in Farbe die unsäglichen Selfiesticks erleben durfte, habe ich auch mal eine Selbstablichtung mittels Handy vorgenommen. Man muss ja mit der Zeit gehen.

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Selfie. Ich bin der unten in der Mitte.

Interessant war auch dieses Restaurant, das offensichtlich Köstlichkeiten sowohl gallinen als auch bovinen Ursprungs anbietet, möglicherweise die dänische Variante des Double Meat Palace (→ Buffy). Möglich wäre auch, dass es sich um etwas handelt, das in Deutschland in §184a des StGB geregelt wird. Es sah aber wie ein Restaurant aus.

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Wenn sich das in der Speiskarte so fortsetzt, könnte die Bestellung zur Glückssache werden. Ob es dort auch die ungarische Spezialität “Gordon Blue” gibt? Das Leerzeichen nach dem Apostroph weiß besonders zu gefallen mit seinem forsch-zurückhaltenden Charme.

Man möchte fast flehen…

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Lernt Englisch, bevor ihr das Schild anfertigen lasst.

Wie dem auch sei, in seiner Inkonsequenz ist das schon einzigartig. Vielleicht war’s auch die Schrotschuss-Methode… eins wird schon richtig sein.

Schließlich haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht, vom schönen Kopenhagener Hauptbahnhof aus.

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Hauptbahnhof Kopenhagen + Sensorrauschen. Der Himmel war nicht wirklich so körnig.

Sodele, das war’s für heute. Am Samstag oder vielleicht auch morgen gibt’s mehr Photos.

Den lille Havfrue…

… er lille.

Wirklich. Aber man kann nicht behaupten, dass das dem Besucher verschwiegen würde. Außerdem ist sie schon eine nette kleine Sehenswürdigkeit und immer noch größer als Börnes Assistentin Frau Haller.

Da das Wetter heute ausnahmsweise mal nicht schlecht war (Wolken und Sonne, kein Regen bis wir heim kamen, aber doch kühl), sind wir dann mal zur kleinen Meerjungfrau – wie der Titel ja schon sagt ;) – aufgebrochen. Dank des tollen ÖPNV hier (hab ich das schon mal erwähnt?), war das eine Sache von ca. 30 min. oder etwas mehr.

Zunächst mussten noch ein paar Meter zu Fuß zurückgelegt werden. Man könnte meinen, wie hätten den Øresund überquert, denn da stand diese Kirche

Gustavskirche
Gustavs Kyrkan – Der Name und das Wort “Kyrkan” sind verräterisch. Auch die gelb-blauen Flaggen deuten darauf hin, dass etwas faul ist im Staate Dänemark.

Nein, alles gut, wir hatten uns nicht verlaufen (die Øresundbrücke ist einige Kilometer südlich und selbst auch so lang, dass wir spätestens kurz vor der schwedischen Küste gemerkt hätten, dass wir den falschen Weg eingeschlagen haben). Aber Schweden wollen auch in Dänemark in die Kirche gehen, und hier können sie das. Wir werden sehen, dass auch andere Nationalitäten und Religionsgruppen in Kopenhagen gut aufgehoben sind.

Kurz nach der Kirche kamen wir an Kastellet, eine alte Festungsanlage, die immer noch (irgendwie) militärische genutzt wird, die aber eigentlich öffentlich zugänglich ist.

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Wassergraben um das Kastell

Gleich um die Ecke findet sich dann die kleine Meerjungfrau, die der Brauer Carl Jacobsen (Carlsberg) der Stadt geschenkt hat, weil er das Märchen von Hans Christian Andersen sehr mochte und er nach einer Balletaufführung des selbigen noch hinner und wegger war.

Lille Havfrue
Den lille Havfrue – etwas überbelichtet die Gute. Aber ich werde mich bestimmt nicht über Sonne beschweren.

In der Nähe gab es dann auch diese Säule, von der ich leider nicht weiß, was und warum sie ehrt/ darstellt/ was auch immer. Bestimmt stand ein Schild irgendwo in der Nähe, aber da ich vergessen habe, es zu suchen, kann ich nicht mehr dazu sagen.

Säule
Siegessäule oder Ähnliches. In Ermangelung des richtigen Namens habe ich es “Engel am Stiel” genannt.

Nicht weit davon findet sich dieses Denkmal der dänischen Prinzessin Marie von Orleans (1865 – 1909).

Prinzessin
Denkmal für Prinzessin Marie

Wieder gleich um die Ecke findet sich zum einen der berühmte Springbrunnen, dessen Name mir gerade entfallen ist, der gerade nicht in Betrieb war und von dem ich keine besonders guten Photos habe, und eine sehr hübsche Kirche. Die folgende Galerie ist Bastian und Johanna gewidmet – es ist die St. Albans Kirke, eine anglikanische Kirche (passenderweise im Churchill Parken).

In unmittelbarer Nähe davon befindet sich ein kleiner Hafen mit Wasserbushaltestelle. Hier sind ein paar Photos, insbesondere die Lampen fand ich hübsch und für die Latin- und Graecisten unter uns habe ich auch Hermes und Poseidon festgehalten – deutet darauf hin, dass hier Handelsschiffahrt stattfindet.

Weil wir nun schon fast an der Marmorkirche waren, wir noch Zeit hatten und so weiter, machten wir uns auch auf den Weg dorthin. Dabei zeigte sich eine weitere “Nischenkirche”, diesmal eine (griechisch) Orthodoxe, nehme ich stark an.

Orthodox vermutlichDa es zufälligerweise fast Zeit für die Wachablösung bei Schloss Amalienburg war, das direkt an der Marmorkirche liegt, gingen wir zunächst dorthin. Gewisse Parallelen zu London lassen sich erkennen.

Das hat doch einige Zeit in Anspruch genommen.

Danach sind wir dann die Straße raufgegangen zur Marmorkirche. Eine gewisse Ähnlichkeit zum Petersdom lässt sich nicht abstreiten.

Von dort wollte wir eigentlich den Bus zum botanischen Garten nehmen. Der fuhr Sonntags aber nur alle 15 min (Skandal!), also sind wir gelaufen. Gedacht war es eigentlich so, dass uns an einer der nächsten Haltestellen der Bus einholen würde. Wie das aber in Städten oft ist, sind die einzelnen Orte näher aneinander, als man so denkt. Also kamen wir zu Fuß an, bevor der Bus an der ersten Haltestelle abgefahren wäre.

Meteor
Nein, das ist keine Pflanze. Das ist ein massives Stück Eisen (Meteor) aus Grönland. Das Gebäude im Hintergrund ist das geologische Museum, das direkt am Garten liegt.

Hier dann ein paar Pflanzenbilder für die, die es interessiert:

Weil immer noch Zeit war, machten wir einen Abstecher in das Sonntags kostenlose staatliche Kunstmuseum. Hier ein paar Bilder der Bilder und Skulpturen.

 

Und das war’s dann für dieses Wochenende. Die Woche über wird nicht viel dazu kommen, also bis zum nächsten WE.

Den Blå Planet…

… eller Friske Fisk

Die Woche ist um, es wochenendet und alle religiösen Fanatiker jedweder Richtung haben auf Anschläge verzichtet → gute Gelegenheit, mal Kopenhagen zu erkunden.

Nadine will ja unbedingt in den Zoo und das Aquarium (Den Blå Planet) gehen. Da es draußen ohnehin schon nass ist und es Zoos auch in Deutschland gibt, dachte ich mir, gehe ich doch mit zum blauen Planeten. Ist ja immerhin Nordeuropas größtes Aquarium, das muss man ja mal gesehen haben.

Also auf nach Kastrup (Stadteil von Kopenhagen). Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier wirklich großartig. 5 min. von zu Hause liegt Flintholm Station, von wo aus man mit U- und S-Bahn so ca. alle 5 min. in diverse Richtungen losfahren kann.

Da wir sehr früh dran waren und das Wetter (damit haben die Dänen es offensichtlich nicht so… dafür können sie Käse) auch nicht so richtig wollte, waren noch nicht viele Leute da, als wir ankamen. Der Eintritt ist mit 160 DKK (ca. 20 €) nicht billig, hat sich aber gelohnt.

Hier ein paar Bilder (drauklicken für größere Ansicht – für noch größere Ansicht Rechtsklick auf das vergrößerte Bild und “Bild Anzeigen” auswählen)

Schöne Fischchen, gell?

Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei der Vor Frelsers Kirke (Erlöserkirche) vorbeigefahren, weil da eine Haltestelle ist und wir ja ohnehin in der Gegend waren. Sie ist für ihren gedrehten Turm bekannt, der leider erst ab Frühjahr zugänglich ist :(. Die Inneneinrichtung ist aber auch nicht schlecht. Da ich ohne Blitz photographiert habe, sind die Bilder nicht ideal…

gedrehter Turm
Vor Frelsers Kirke – die mit dem gedrehten Turm™
Orgel
Orgel – sehr groß und wohlklingend. Ich persönlich mag ja dunkles Holz. Die Kirche heißt auch Elefantenkirche, weil die Orgel unten von Elefanten(-reliefs) “getragen” wird. Die habe ich aber nicht mit aufs Bild gekriegt (scheue Tiere).
Kanzel
Kanzel der Kirche.

 

Christian in Kopenhagen

Dansk FlagDansk Flag

Hallo!

Wie Ihr ja wisst (?), mache ich momentan ein 4-wöchiges Praktikum in Kopenhagen bei Lundbeck.

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Davon gibt es nicht viel zu erzählen, weil das vermutlich sowieso langweilig wäre und zu zeigen gibt es auch nichts, weil man keine Photos machen darf. Die würden aber auch nichts Aufregendes zeigen, so dass das egal sein dürfte.

Die Kollegen sind nett, das Essen ist gut und es macht soweit eigentlich Spaß.