Stevns Klint

og Slot Vallø

Wie gestern ja schon angekündigt, sollte es heute zu Stevns Klint gehen. Da das nicht direkt in Kopenhagen liegt, sind wir mit dem Auto gefahren, so dass wir auch auf der Strecke noch ein paar schöne Aussichten mitnehmen konnten.

Route

Den ersten Stop legten wir ein, als sich ein Parkplatz direkt an der Ostsee dazu anbot. Das war in Strøby Engede am Kystensvej. Sehr schöne Gegend, in der man mal Urlaub machen könnte.

Nach diesen sonnigen Aussichten ging es dann schnell  (bzw. nicht schnell, da zu schnelles Fahren in Dänemark teuer ist; auch wenn man den Betrag durch 7 teilt, um auf € zu kommen) nach Stevns Klint, wo sich eine Kalksteinsteilküste gebildet hat, die der auf Rügen ähnlich ist.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher nach Vallø gemacht. Das Schloss ist nicht touristisch erschlossen, aber der Park rundherum kann genutzt werden.

Das war’s dann für heute und vielleicht auch insgesamt, denn nächsten Samstag fahren wir zurück nach Deutschland. Aber eine kleine Zugabe gibt es noch. Ich habe ja die letzten Male immer wieder über die Unzulänglichkeiten der Handykameras geschimpft. Heute gibt es nichts zu meckern – alle Photos sind scharf. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich seit ich Pharmazie studiere ein gesteigertes Interesse an Pflanzen habe. Also habe ich heute auch ein paar Aufnhamen von Blühendem gemacht – das Handy hat einen Makromodus. Dafür, dass die Aufnahmen ohne spezielles Objektiv geschossen wurden, finde ich sie ordentlich. Die Miesmuschel oben ist auch eine solche Aufnahme. Hier nun noch einige höhere und eine niedere Pflanze.

Kongelige kronjuvelerne…

… og Camera obscura

Heute ging’s zum Schloss Rosenborg, einem Lustschloss der dänischen Königsfamilie aus dem frühen 17. Jh.

Es ist heutzutage nicht mehr bewohnt und kann besichtigt werden. Neben den einzelnen Räumen, in denen diverse Gemälde, Einrichtungsgegenstände, Geschirr und alles mögliche Andere zu sehen ist, findet sich im Keller die Schatzkammer, in der sehr viel über die Jahre gesammelte Kunst ausgestellt ist (sowie Wein von 1615).

Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug und vieles Ausgestellte ist umwerfend. Leider hat das Photographieren heute so gar nicht gut funktioniert. Sehr viele Photos waren so schlecht, dass ich sie gleich gelöscht habe. Auch die übrigen sind oft von, sagen wir mal suboptimaler, Qualität.

Es lohnt sich auf jeden Fall, Rosenborg zu besichtigen, wenn man mal in der Nähe ist. Der Eintritt ist moderat, insbesondere für Studenten  (60 DKK – ca. 8 €, für Normalbürger 13 €), man hat allerdings meist maximal 4 Stunden Zeit, da nur von 10 – 14 Uhr geöffnet ist.

Nun denn, in Anlehnung an Type 0 Negative’s Album ihrer größten Hits, hier The Least Worst Of Rosenborg(innenaufnahmen).

Zunächst sieht man das Schloss natürlich von außen. Hier kann man sich über mangelnde Qualität der Aufnahmen nicht beschweren.

Auf dem Gelände kann man dann entweder zuerst ins Schloss selbst gehen, oder zunächst die Schatzkammer besichtigen, was wir getan haben. Wie gesagt, die Austellungsstücke waren zum Teil überwältigend. Die Elfenbeinarbeiten waren beeindruckend filigran gearbeitet. Gerade davon habe ich aber kaum (präsentablen) Photos, da das Weiß vor dem schwarzen Hintergrund absolut überbelichtete Bilder ergeben hat, auf denen man die kleinen Details gerade nicht erkennt.

Nach der Besichtigung der Schätze ging es dann ins eigentliche Schloss. Leider sind sehr viele Photos nicht gut geworden wegen der schwierigen Lichtverhältnisse und überforderten Kamera. Außerdem war das Problem wie bei Christiansborg, dass man die Räume so schlecht einfangen kann, ohne ein entsprechendes Objektiv zu haben.

Auf dem Rückweg sind wir auch noch am Staatstheater vorbeigekommen, das ebenfalls ein imposantes Bauwerk ist.

Das war’s für heute. Sollte das Wetter mitspielen, gibt es morgen auch mal Landschaftsaufnahmen von Stevns Klint. Soll einer der schönsten Orte Dänemarks sein (persönliche Meinung unseres Betreuers). Ich bin mal gespannt.

Jeg kan se døde…

… dyrer

Heute waren wir früher mit der Arbeit fertig, so dass wir kurzentschlossen das Zoologisk Museum aufsuchten. DIE Attraktion, meinen zumindest die Marketingleute, ist ein erst kürzlich entdecktes und ausgegrabenes Skelett eines Diplodocus (kennt man, diese Dinosaurier mit langem Hals – zumindest eine von verschiedenen Arten). Der größte Dinosauerier (ist das dann ein Deinotatosaurier?) in Europa, genannt Misty. Meiner Meinung nach sind viele andere Ausstellungsstücke zwar vielleicht weniger exklusiv, aber doch interessanter. Nunja, Sex sells, aber wenn das aus diversen Gründen nicht möglich ist, Dino sells.

Man kennt es ja schon. Ich habe nur mein Handy, die Beleuchtung ist nicht ideal, dementsprechend sind die Photos. Ein paar sind aber doch ganz gut geworden.

Das war’s dann für heute. Am Wochenende geht es vermutlich weiter.

Ach, eins noch:

Rhoa? Das Schild sagt Dodo.
Rhoa? Das Schild sagt Dodo.

Gamle hoveder…

… og nøgne mennesker

 Wie aus dem Titel :P und der gestrigen Ankündigung hervorgeht, gibt es heute jede Menge Bilder aus Den Ny Carlsberg Glyptotek. Außenaufnahmen finden sich auch im gestrigen Beitrag. Zum Glück, denn heute morgen hat es erstmal geschneit. Natürlich ist es zu warm für Schnee, so dass der Effekt einfach nur unangenehm war.

Im Innern der sonntags kostenlosen Glyptothek (sonst 75 DKK, also ca. 11 €, unter 18 Jahren frei – es lohnt sich also auch an anderen Tagen, dann ist wahrscheinlich auch weniger los).

Zunächst gelangt man in den Wintergarten der Glyptothek, mit sehr schönen Palmen und einer ansehnlichen Kuppel sowie vereinzelten Skulpturen.

Im nächsten Raum fanden sich eine Menge hauptsächlich griechischer Skulpturen, darunter auch zwei, die in ihrer ursprünglichen Farbenpracht wiederhergestellt worden sind.

Von dort ging es ins alte Ägypten. Eie Auswahl der sehr vielen Ausstellungsstücke folgt sogleich:

Nach den Ägyptern ging es weiter in einen wie ein Tempel gestalteten Raum, in dem viele Statuen, die meisten allerdings ohne Beschriftung, stehen.

Gleich um die Ecke hing ein etruskisches Gemälde. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, davon gibt es nicht viele.

20150301_125633
Leider war die Bildbeschreibung spärlich (etruskische Malerei). Da ich der etruskischen Schrift nicht mächtig bin, das ganze aber dem Griechischen ähnlich ist, komme ich bei der Figur rechts auf “Phedsu”. Ein Recherche ergab, dass es sich vermutlich um Phersu handelt, über den nicht sehr viel bekannt ist. Zudem scheint es sich bei dem Bildnis um eine Kopie des Originals in der Nekropole von Monterozzi zu handeln.

Es fanden sich darüber hinaus noch einige schöne Statuen, von denen ich hier eine Auswahl zeige. Auch einzelne Köpfe von bekannten Griechen standen in Mengen herum, sind aber weniger besonders hübsch als von Interesse für Susanne, falls sie mal wieder ein Bild für den Unterricht braucht. Daher tauchen sie hier nicht auf.

Wem das noch nicht genug ist, der mag mich in die zweite Etage begleiten, in der ich allerdings nur recht wenig photographiert habe, da es meist Gemälde waren, die mich nicht besonders interessierte (kein mythologischer Inhalt und nicht aus anderen Gründen umwerfend)

 

Wenn man im Internet nach der Glyptotek sucht, findet man noch einiges mehr an Bildern. Auch ich habe nicht alle – man glaubt es kaum – Photos hier hochgeladen. Manche bereichen waren wegen Renovierung geschlossen, so dass wir uns die Nasothek (ja, da gibt es eine Sammlung von Nasen, sozusagen das Gegenstück zu den sonstigen Sammlungen antiker Skulpturen, denen ja die Nasen oft fehlen).

Nach dem Besuch der Glyptothek waren wir im Fisketorvet essen. Dort entdeckten wir dann noch dieses Kunstwerk.

Sodele, das war’s für dieses Wochenende. Ich hoffe, ihr verzeiht mir die vielen Bilder von alten Köpfen und nackten Menschen.