Slot Christiansborg

og mængde mere.

Zwei Dinge koinzidieren: Wochenende und schönes Wetter. Also lohnt sich mal wieder eine Tour durch Kopenhagen. Heute standen Schloss Christiansborg (ja, würde ich auch nehmen) und die nähere Umgebung auf dem Programm.

Auf dem Weg vom HBF zum Schloss kommt man zunächst an der Neuen Carlsberg Glyptothek vorbei. Dies ist kein Museum für antike Bierbraukunst, wie der Name vielleicht suggerieren könnte. Mehr dazu morgen, wenn sie eingehender untersucht worden sein wird. Da morgen aber das Wetter schlecht sein soll, gibt es hier schon mal ein paar Photos der Glyptothek von außen.

Den Turm von Schloss Christiansborg sieht man schon von weitem, Zu meiner Überraschung und Freude kann man ihn seit 2014 auch besichtigen und muss nicht einmal dafür bezahlen. Großartig. Zunächst gelangt man nach 2 Aufzugfahrten in eine Kammer, in der noch alte Gipsentwürfe für Pfeiler und Modelle vom Gebäude stehen – das Schloss in seiner heutigen Form ist recht jung, da die Dänen es offensichtlich gerne angezündet haben. Versehentlich, sagt man. Das letzte mal haben sie es 1884 in Brand gesetzt – offensichtlich hilft es, dass man vom Heizen mit offenem Feuer abgekommen ist. Das Risiko, das von dänischer Elektroinstallationskunst ausgeht, ist offenbar geringer, als ich annehme. Gut für die Dänen.

Eigentlich waren wir zuvor noch in der Holmens Kirke, die speziell von der Marine genutzt wird. Sie ist offensichtlich nicht so der Touristenmagnet, obwohl sie sehr schön ist, wenn auch nicht besonders groß. Insbesondere Kanzel und Altar sind sehenswert (Altar wird nachgereicht). Auf dem kurzen Weg zur Kirche gab es noch das Gebäude der alten Börse zu sehen.

Anschließend ging es dann zurück zum Schloss Christiansborg, das einerseits Sitz des Parlaments ist, aber auch die königlichen Empfangsräume beeinhaltet sowie den obersten Gerichtshof. Mit einem Kombiticket für Studenten kommt man zum Preis von 100 DKK (Studenten) bzw. 120 DKK, also 13 – 18 € oder so, in die königlichen Räume, die Ruinen und den Stall. Zunächst Bilder aus den Empfangsräumen – ich werde nicht jedes mit einer Beschreibung versehen. Voilà, den stort galleri:

 

Von dort setzten wir den Rundgang mit den Ruinen fort.Bilder gibt es kaum, da es sich hauptsächlich um die Fundamente handelt und alles eher dunkel ist. Da man nur ohne Blitz photographieren durfte, sind viele Photos eher schlecht.

 

Danach ging es zu den königlichen Ställen, die früher einmal 250 Pferde beherbergt haben. Jetzt sind es nur noch ca. 15, die jeden Tag auf dem Reitplatz ausgeritten werden oder zu besonderen Anlässen die Kutschen ziehen. Diese stehen in einem Nebenraum und sind in vielen Fällen noch in Gebrauch, aber eben nur zu besonderen Anlässen.

 

Nachdem wir auf Christiansborg alles gesehen hatten, sind wir weiter zum sogenannten Runden Turm gelaufen. Das ist ein runder Turm (Ach?), in dem oben ein Observatorium zu finden ist und der früher einmal den Zugang zur Universitätsbibliothek darstellte. Statt einer Treppe hat er innen eine schiefe Ebene, über die früher Pferdewagen gezogen wurden, um die Bücher zu transportieren. Der Turm ist direkt an eine Kirche (Trinitas) angebaut, in deren oberen Geschoss sich früher die besagte Bibliothek befand.

Abschließend stand ein Besuch von Nyhavn auf dem Programm. Es is, wie der Name sagt, ein Hafen, und war früher das Rotlichtviertel von Kopenhagen. Außerdem hatte Hans Christian Andersen hier sein Lager aufgeschlagen. Man kann ja auch nicht immer nur Märchen schreiben.

Zurück ging es mit dem Wasserbus, weil er gerade da war. Dabei sind wir auch am neuen Anbau der Nationalbibliothek vorbeigekommen, die auch Den sorte Diamant (Der schwarze Diamant) genannt wird.

Das war’s für heute, morgen gibt es Bilder aus der Glyptothek und mal schauen was noch.

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